EC-Meter EC-Messgerät Leitwert/Leitfähigkeit Salzwasser Meerwasser Aquarium EC6

Artikelnummer: EC6

Kategorie: Messgeräte


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Beschreibung

Trinkwasser in Ordnung?
Wasserwechsel fällig?
Osmose-Wasser in Ordnung?
Harze im Vollentsalzer verbraucht?

Unser neues, professionelles Leitwertmessgerät YK-2005CD ist eines der genauesten und fortschrittlichsten Geräte die derzeit verfügbar sind. Durch die enorme Messbandbreite von 0µS - 200mS und 0 - 132.000 PPM kann es praktisch universell eingesetzt werden. Ein speziell für dieses Gerät entwickelter microprozessorgesteuerten LSI-Schaltkreis sorgt für hohe Messgenauigkeit und schnelle Messzeiten. Mit der externen Sonde (Kohlenstoffstabelektrode) erreichen Sie bequem jeden Messpunkt.

 

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Weitere Qualitätsmerkmale dieses Gerätes sind Speicherung und Abruf der gemessenen Maximum/Minimum-Werte einer DATA-HOLD Funktion um den aktuellen Wert am Display zu fixieren, automatische Messwertspeicherung (bis zu 16.000 Daten), Auto-Shut-off sowie einer seriellen RS-232 PC Schnittstelle für den Datenexport. Kabel und Datalogger-Software (SW1) erhalten Sie in unserem Shop. Das Gerät ist ausgestattet mit einem sehr kompakten und strapazierfähigen Gehäuse, welches leicht zu transportieren und bedienen ist. Das Gerät wird mit Transportkoffer geliefert.

Idealer Einsatz in Aquaristik, Produktionsbereich Trinkwasser, Sauberkeit von Schwimmbad- und Pool, Wassertest, Lebensmittelverarbeitung, Getränke- und Papierindustrie, Boilerwasser, Fischzucht, Haushalt, Büro, Aquarium, Schule und Hochschule als Lehrmittel für Physik- und Chemieunterricht, Galvanik, ionisiertes Wasser und Labor.

EC/TDS/Leitwert/Leitfähigkeit in der Praxis:
In der Aquaristik ist der Leitwert (Leitfähigkeit) neben dem pH-Wert eine wichtige Kenngröße für die Wasserqualität. Mit diesem EC-Meter können Sie die Qualität des Reinwassers aus Ihrer Osmose-Anlage oder Vollentsalzer prüfen oder die Qualität Ihres Aquariumwassers/Verschnittwassers beim Wasserwechsel (WW).

 

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Beispiel 1:
Die Messung im Süßwasser-Aquarium ergibt 600 µS/cm, im Leitungswasser aber 300 µS/cm. Damit wird ein Teilwasserwechsel fällig.

Beispiel 2:
Prüfen Sie die Qualität ihres Wassers selbst. Als Richtwerte für Wasser gilt im Allgemeinen: Wasser bis 120 µS als sehr gut entschlackend und ist der Gesundheit förderlich. Von 300 - 600µS ist das Wasser eher belastend und ab 600 µS ist es als schlecht zu bezeichnen.

Beispiel 3:
Bei der Kontrolle im Seewasserbecken ergeben sich 53000 µS/cm. Aus den gängigen Leitfähigkeits-tabellen von Seewasser (bei 25°C) liest man eine Salinität 35 Promille mit 53,8 (mS/cm) ab. Das Seewasser ist in Ordnung.

Beispiel 4:
Bei der Kontrolle Ihres Permeat einer Umkehrosmose-Anlage erhalten Sie einen Messwert von 20 µS/cm. Das Permeat ist also in Ordnung.

 

Was ist eigentlich die elektrische Leitfähigkeit?
Bei vollentsalzten Wasser, das kein gelöstes CO2 enthält, mißt man die Leitfähigkeit Null (tatsächlich hätte es 0,055 µS/cm). Das entspricht der Eigenleitfähigkeit des Wassers (H-Ionen und OH-Ionen dissoziieren). In der Aquaristik gilt: Vollentsalztes Wasser hat praktisch keine Leitfähigkeit. Die Zugabe eines Teelöffel Kochsalz (10g) in einen Liter vollentsalzten Wasser verursacht einen Wert von 15000 µS/cm. Das Kochsalz (NaCl) löst sich vollständig in Natriumionen (Na+) und Chloridionen (Cl-) auf und damit wird eine Ionenleitung erzeugt. Beim Leitungswasser sind es somit die gelösten Salze, die Ionen bilden und damit eine elektrische Leitfähigkeit verursachen. Hier vorallem die Härtebildner Calcium und Magnesium, die Kationen bilden, und die dazugehörigen Anionen Hydrogencarbonat, Sulfat und Chlorid.

Über die Messung des elektrischen Widerstands (R) kann der reziproke Widerstand also der Leitwert (G = 1/R) bestimmt werden. Er wird in der Einheit Siemens (S) oder Mikrosiemens (µS) angegeben. Multipliziert mit der Zellkonstante des EC-Meters ( Abstand/Fläche = k), erhält man die elektrische Leitfähigkeit (L = k x G). Sie wird in der Einheit Siemens pro Meter (S/m) oder Mikrosiemens pro Zentimeter (µS/cm) angegeben. Viele Messgeräte haben eine Konstante k=1 damit ist der Leitwert (G = 1/R) zahlenmäßig fast identisch mit der elektrischen Leitfähigkeit L. Hier liegt auch der Grund für die Verwechslungen von elektrischer Leitfähigkeit mit dem Leitwert

Was ist ein TDS-Meter oder TDS-Bestimmung durch Leitfähigkeit?
Es gibt Messgeräte, die das Messergebnis in ppm (mg/L). In wässrigen Lösungen verhält sich die Leitfähigkeit direkt proportional zur Konzentration gelöster Feststoffe (Salze). Damit gibt es eine gute Annäherung für das Verhältnis elektrische Leitfähigkeit zu gelösten Feststoffen (TDS= Total Dissolved Solids):

2µS/cm entsprechen 1 ppm (mg/L) (parts per million)
1 ppm = 1 mg/L (Messeinheit für TDS)

 

 

Technische Daten:

 
Display:
großes LCD-Display (58mm x 34mm)
Messbereich:
0 µS/cm bis 200 mS/cm
0 - 132.000 PPM
Auflösung:
1µS/cm - 0.1ms/cm
0.1 PPM - 100 PPM
Messgenauigkeit:
± 2%
Automatische Temperatur Kompensation:
0°C - 60 °C
variabel: 0 - 5 %
Betriebsumgebung:
Gerät: 0 °C - 50 °C
Sonde: 0 - 60 °C
Feuchtigkeit: 80%
Stromversorgung:
Batterie: 4x 1.5 V
Gewicht:
425 g
Abmessung:
203 mm x 76 mm x 38 mm
Konformität:
CE-konform EN 50081-1, EN 50082-1, ISO 9001